Seoul - Beim südkoreanischen Elektronikunternehmen Samsung ist der Nettogewinn das zweite Quartal in Folge zurückgegangen. Für Januar bis März meldete Samsung am Freitag einen Erlös von 1,60 Billionen Won (1,27 Milliarden Euro). Das sind 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Als Grund gab Samsung die sinkenden Preise bei Chips und Flachbildschirmen an.
Der Umsatz stieg gleichwohl um 3,1 Prozent auf 14,39 Billionen Won (11,46 Milliarden Euro). Dazu trug vor allem der Absatz von Mobiltelefonen bei. Samsung verkaufte 34,8 Millionen Handys, was Quartalsrekord für das Unternehmen bedeutet. Bei Mobiltelefonen liegt auf Platz drei, während es bei Flachbildschirmen und Speicherchips Weltmarktführer ist. DRAM-Chips für den Arbeitsspeicher von Computern sind zurzeit 26 Prozent billiger als vor einem Jahr. Bei NAND-Bausteinen für Digitalkameras und MP3-Spielern beträgt der Preisrückgang sogar 73 Prozent. (AP)

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