Ministerpräsident Dieter Althaus hat der Automobilbranche in Thüringen Hilfe zugesagt. Nach einem Spitzentreffen mit Autoherstellern und Zulieferern sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Erfurt, betroffene Unternehmen könnten Liquiditätshilfen erhalten. Es müsse vor allem dafür gesorgt werden, dass Fachkräfte in Thüringen gehalten würden. Allerdings könne das Problem nicht auf Landesebene geklärt werden; hierzu seien europäische Absprachen nötig. Althaus erklärte zugleich, dass es nicht die Aufgabe des Staates sei, in marktwirtschaftliche Strukturen einzugreifen.

Der Chef des Zulieferers Mitec, Michael Militzer, forderte Hilfe auch für Zulieferbetriebe. Die Branche mit rund 450 Unternehmen sei verunsichert, sagte er. Man rechne als Folge der Krise mit Umsatzeinbußen zwischen 15 und 40 Prozent. Die Autozulieferer in Thüringen hätten mit rund 30.000 Arbeitsplätzen mehr als Opel in Deutschland insgesamt, und es werde oft vergessen, dass die Zulieferbetriebe rund 70 Prozent eines Fahrzeuges herstellten, sagte Militzer.

Der vorangegangene Aufwärtstrend wäre erst dann wieder bestätigt, wenn das Vorwochenhoch bei 10.025 Punkten überschritten wird. Eine solche Entwi...
"Wir sind relativ zuversichtlich, dass die gezahlten Gelder wieder zurückgezahlt...
Trotz der weltweiten Konjunkturerholung hat sich die Lage bei der Deutschen Bahn...

