Die europäischen Aktienmärkte eröffnen am Donnerstag im Minus, nach sehr schlechten Vorgaben aus Asien und den USA. Weltweit verzeichneten die Börsenmärkte Verluste, nachdem Banken wahrscheinlich noch höhere Abschreibungen vornehmen müssen, und die globale Rezession Unternehmensgewinne beeinträchtigt.

Der Dow-Jones-Index in New York stürzte auf knapp unter 8000 Punkten um über 5 Prozent ab. Der Nikkei-Index in Tokyo erholte sich von Tagestiefs und notiert 4,52 Prozent niedriger bei 7.629,24 Zählern.
Die Rohstoffmärkte fallen angesichts der negativen Konjunkturaussichten weiter. Rohöl sinkt unter $52 pro Barrel, was neuen Jahrestiefstständen entspricht, und die Aktien von Unternehmen im Energiesektor traf. Kupfer setzt seinen Abstieg fort, ebenso wie andere Rohmaterialien.
Der deutsche Leitindex DAX notiert zum Handelsbeginn bei 4.210,73 Punkten und damit über 3 Prozent niedriger als am verlustreichen Vortag. Heute dürfte insbesondere der Automobilsektor belastet sein, nachdem die Entscheidung über ein Rettungspaket für die amerikanischen Hersteller von der US-Regierung vertagt wurde.

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