Hamburg - Computerspiele für Kinder sollten nach Ansicht der Eltern vor allem Spaß machen und einen pädagogischen Nutzen haben. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Marktforscher von Harris Interactive unter 800 Eltern mit Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hervor. 90 Prozent gaben Spaß als wichtigsten Punkt an, 78 Prozent nannten pädagogischen Nutzen. Risiken wie Realitätsverlust (23 Prozent), die Beeinträchtigung schulischer Leistungen (21 Prozent) oder größere Gewaltbereitschaft (14 Prozent) seien dagegen von geringerer Bedeutung.

Die meisten Eltern zeigen sich beim Kauf der Spiele den Angaben zufolge aber kritisch und wünschen sich von den Herstellern mehr Informationen, vor allem eine verlässliche Altersangabe.
Sie möchten mit Computerspielen vor allem die kognitiven Fähigkeiten ihrer Kinder fördern, wie strategisches Denken (75 Prozent), Reaktionsfähigkeit (67 Prozent), Lernfähigkeit (50 Prozent) und Konzentrationsfähigkeit (49 Prozent).
Allerdings haben auch 48 Prozent der befragten Eltern die Sorge, ihr Kind nicht mehr von den Geräten wegzubekommen. Der Umfrage zufolge achtet die Hälfte der Eltern darauf, dass Computerspiele möglichst auch zusammen mit der Familie oder Freunden gespielt werden können.

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