Berlin - Auf Deutschlands Straßen fahren wieder mehr Autos mit deutlichen Mängeln. Das zeigt die aktuelle Statistik des TÜV-Verbands, die am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde. Demnach stieg die durchschnittliche Quote erheblicher Defekte etwa in der Beleuchtungsanlage oder im Fahrwerk gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte auf 16,6 Prozent.

Als mögliche Ursache nannte Verbands-Geschäftsführer Klaus Brüggemann die gestiegenen Spritpreise. «In knappen Zeiten wird häufig am falschen Ende gespart und weniger Geld für Wartung und Pflege der Fahrzeuge ausgegeben», sagte er.
Die wenigsten Mängel stellten die Prüfer bei zwei japanischen Fahrzeugen fest: Der Toyota Corolla Verso liegt mit einer Quote von 2,0 Prozent in der Altersgruppe der zwei- bis dreijährigen Modelle an der Spitze. Ihm folgt der Mazda 2. Der deutsche Porsche 911 und der Ford Fusion teilen sich den dritten Platz.
Der «TÜV-Report 2009» basiert auf den Daten aus rund 7,7 Millionen Hauptuntersuchungen von Juli 2007 bis Juni 2008. Die TÜV-Unternehmen sind nach eigenen Angaben Marktführer bei diesen Kontrollen.


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