Larnaka - Eine Gruppe internationaler Friedensaktivisten ist trotz der andauernden israelischen Luftangriffe mit einem Segelschiff voller Hilfsgütern von Zypern in Richtung Gazastreifen aufgebrochen. Das rund 20 Meter lange Segelschiff sollte rund vier Tonnen medizinischer Hilfsgüter in das umkämpfte Gebiet bringen, darunter zum Beispiel Operationsbesteck und Antibiotika.
«Das ist eine symbolische Hilfslieferung und wir hoffen, dass es die erste von vielen sein wird», sagte die Sprecherin der Gruppe Befreit Gaza, Caoimhe Butterly, am Montag. Die Organisation ist seit August trotz eines bestehenden israelischen Embargos bereits fünf Mal erfolgreich mit Hilfsladungen in den Gazastreifen gesegelt. Die Organisatoren räumten ein, dass die israelischen Streitkräfte sie dieses Mal vielleicht auf hoher See abfangen und zurückschicken könnten. An der Bord der «Dignity» (Würde) waren unter anderem Zyprioten, Briten, Amerikaner, Iren und Tunesier.
Die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen haben in den vergangenen drei Tagen mindestens 315 Menschen das Leben gekostet, bis zu 1.400 Menschen wurden palästinensischen Angaben zufolge verletzt.

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