Die von der Krise gebeutelten Exporteure sehen allmählich ein Ende des Abwärtstrends. Das Niveau von 2008 werde aber wohl nicht vor 2013 wieder erreicht. Wenn es mit der Wirtschaft weltweit wieder aufwärts gehe, werde Deutschland als langjähriger Exportweltmeister aber stark profitieren.
Der Pharmakonzern Bayer hat den weltgrößten Generikahersteller Teva wegen Patentverletzung bei seinem Potenzmittel Levitra verklagt.
Bislang hatte die Branche damit gerechnet, rund 25.000 der über 900.000 Stellen abzubauen. Die Talsohle sei noch nicht erreicht, hieß es zur Begründung. Die Bestellungen brachen im Mai um fast 50 Prozent ein.
"Spätestens im Spätsommer wird sich die Lage drastisch verschärfen - und dann droht eine massive Finanzklemme", sagte BGA-Präsident Anton Börner am Donnerstag laut Redetext in Berlin. Die Folge wäre eine spürbar steigende Arbeitslosigkeit.
Für die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie werde es immer schwerer, ihre Beschäftigung aufrecht zu erhalten, sollten Auftragseingänge und Produktion nicht bald wieder anziehen, zitierte die "Berliner Zeitung" am Dienstag aus einer Lageeinschätzung des Verbands.
Ab August werde am Standort Tarranoga in Spanien eine Styropor-Anlage geschlossen, zudem sollen die Produktionsdienstleistungen gestrafft werden, kündigte BASF am Freitag in Ludwigshafen an. 85 Stellen oder neun Prozent der Arbeitsplätze in Spanien seien betroffen.
Franck Muller muss sich einer drastischen Rosskur unterziehen. Das Unternehmen sieht sich gezwungen, die Hälfte der Belegschaft per Ende Monat zu entlassen.
Der Standort nahe Schanghai solle ab 2010 Rotorblätter und Maschinenhäuser für den inländischen Markt und den Export herstellen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Fabrik werde zunächst 400 Mitarbeiter beschäftigen, die Investition belaufe sich auf mehr als 60 Millionen Euro.
Beim angeschlagenen Autozulieferer Schaeffler stehen 4500 Arbeitsplätze in Deutschland auf dem Spiel. Angesichts der rückläufigen Nachfrage auf den Absatzmärkten müsse die fränkische Gruppe hierzulande 250 Millionen Euro jährlich bei den Personalkosten einsparen, teilte Schaeffler mit.
Der Umsatz sank um 16 Prozent, der Auftragseingang sogar um 25 Prozent. Die Halbjahreszahlen sind schlechter als der Markt erwartet hatte. Für die Stahlindustrie beginnen sich die Folgen der Rezession langsam abzuzeichnen.
Die Schmiergeldaffäre beim Lastwagenbauer erreicht eine neue Dimension. Erst gingen Ermittler von drei Beschuldigten aus, nun sind es mehr als 100. Im Ausland soll die Bestechung über Briefkastenfirmen abgewickelt worden sein. Die Aktie verliert fast 7 Prozent.
Die Staatsanwaltschaft München I hat heute mehrere Büroräume des Nutzfahrzeugbauers MAN und Privatwohnungen von 3 Beschäftigten durchsucht. Es besteht Verdacht, dass Schmiergelder in Millionenhöhe geflossen sind.
"Eine Trendwende ist derzeit nicht in Sicht", sagte Konzernchef Jürgen Hambrecht am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Mannheim. Allein im ersten Quartal schrumpfte beim weltgrößten Chemiekonzern der bereinigte Betriebsgewinn binnen Jahresfrist um 58,2 Prozent auf 985 Millionen Euro. Hambrecht b...
Der Umsatz sank um 27 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Der Auftragseingang brach um 53 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro ein. Die Zahl der verkauften Lastwagen schrumpfte um mehr als die Hälfte auf knapp 11.000. Angesichts der nie dagewesenen Krise bei Nutzfahrzeugen sei er mit den Zahlen des ersten Q...
Der gegenüber dem Vorjahr geringere Absatz von Standardprodukten und das nachlassende Basisgeschäft seien durch die Abarbeitung aus dem "soliden" Auftragsbestand ausgeglichen worden, begründet ABB das in lokalen Währungen leichte Wachstum des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr.
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF sieht das Ende des Abschwungs längst nicht gekommen. "Ich gehe davon aus, dass die schlimmsten Zeiten noch vor uns liegen", sagte Vorstandschef Jürgen Hambrecht. "Es wird immer enger, weltweit"
Der Rolltreppen-Hersteller Schindler macht im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn und kündigte eine Restrukturierung an. Der Auftragseingang ging um knapp 16 Prozent zurück und lässt den Einschlag auch bei Schindler näher rücken.
Der oeffentliche Nahverkehrsbetreiber des Emirats Abu Dhabi bestellte 250 Niederflurbusse und 150 Überlandmodelle für einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag, wie das Unternehmen am Donnerstag in Muenchen mitteilte. Die Auslieferung beginne noch im April.
Jeder zweite Betrieb in der Metall- und Elektroindustrie will einem Zeitungsbericht zufolge die Tariferhöhung Anfang Mai nicht gewähren.
Der Konsumgüterkonzern Henkel ist mit einem Gewinneinbruch ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 215 (Vorjahr: 320) Millionen Euro zurück, wie Henkel am Mittwochabend mitteilte.


